Strukturelle Sanierung · Schritt 1
Schadensdiagnose
& Zustandsbericht

Bevor saniert wird, muss man verstehen. Systematische Kartierung, fotografische Dokumentation und schriftlicher Bericht auf Deutsch – die Grundlage jeder seriösen Sanierungsentscheidung.

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Diagnose & Dokumentation
Was wir sehen, bevor andere anfangen

La Gomeras Klima ist für Stahlbetonkonstruktionen ein Dauerproblem: salzhaltiger Seewind, hohe Luftfeuchtigkeit und starke UV-Strahlung treiben Chloride in den Beton. Der Bewehrungsstahl korrodiert, die Betondeckung platzt ab. Was von außen wie ein kosmetischer Schaden aussieht, ist oft der Hinweis auf einen strukturellen Prozess – der schon Jahre läuft.

Eine seriöse Sanierung beginnt nicht mit dem Spachtel, sondern mit dem Blick. Wir erfassen den gesamten Zustand systematisch, priorisieren nach Dringlichkeit und erstellen einen schriftlichen Zustandsbericht als Grundlage für Ausschreibung, Prioritätensetzung und Budgetkalkulation.

Risse & Abplatzungen
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Schadenskartierung / Markierung
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Detailaufnahme Schadensbild
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Was die Diagnose umfasst
Visuelle Begehung & Kartierung
Systematische Begehung aller zugänglichen Flächen. Risse, Abplatzungen, Feuchteflecken und Korrosionsspuren werden lagerbezogen erfasst – Bereich für Bereich, Abschnitt für Abschnitt.
Fotografische Dokumentation
Jeder Schaden wird fotografiert, nummeriert und dem Lageplan zugeordnet. Das schafft eine lückenlose Grundlage für Ausschreibung und spätere Erfolgskontrolle.
Priorisierung nach Dringlichkeit
Nicht jeder Schaden ist gleich dringend. Wir unterscheiden strukturell kritische Bereiche von kosmetischen Mängeln und schlagen eine Reihenfolge vor – passend zum Budget und Zeitplan.
Schriftlicher Bericht auf Deutsch
Der Zustandsbericht enthält Befund, Priorisierung und Grobkostenschätzung – in verständlichem Deutsch, auch für Eigentümergemeinschaften ohne Baufachkenntnis.
Referenz: Complejo Laurisilva, Valle Gran ReyDer gesamte 110-Apartment-Komplex wurde systematisch begangen und schadensklassifiziert. Die Kartierung diente als Grundlage für die Priorisierung der Bauabschnitte A, B und C über fünf Jahre – und als Kommunikationsgrundlage gegenüber der Eigentümergemeinschaft.